Ärzte

Unterstützer der Initiative Schmerzlos

Die Aufklärungsinitiative „Schmerzlos“ wurde von Reckitt Benckiser Österreich in Zusammenarbeit mit namhaften Experten ins Leben gerufen. Dazu zählen Prof. Dr. med. Gregor Brössner, Prof. Dr. Reinhold Kerbl, Dr. Christian Rauscher und Dr. med. Gernot Luthringshausen.

Prof. Dr. Gregor Brössner

ist Präsident der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG), Facharzt für Neurologie und Intensivmedizin, Leiter der Ambulanz für Kopf- und Gesichtsschmerzen an der Univ. Klinik Innsbruck.

„Eltern und Erziehungsberechtigte sind gefragt: Sie sollten ihre jugendlichen Kinder ernst nehmen und für eine leitliniengerechte Behandlung ärztlichen Rat einholen. Es ist auch ausnehmend wichtig, zwischen primären und sekundären Kopfschmerzen zu unterscheiden und rechtzeitig zugrundeliegende, möglicherweise gravierende Erkrankungen auszuschließen. Eine umfassende Primärberatung beim Pädiater, Allgemeinmediziner oder Neurologen des Vertrauens sind der wichtige erste Schritt, um die individuell richtige Therapie einzusetzen.“

Prof. Dr. Reinhold Kerbl

ist Vorstand der Abteilung für Kinder und Jugendliche am LKH Hochsteiermark Standort Leoben, Experte im Bereich Schlafmedizin und Schlafforschung sowie Vorstandsmitglied und Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung (ASRA)

„Die Redensart vom Indianer, der keinen Schmerz kennt, hat schon lange ausgedient. Aktuelle Umfrageergebnisse zeigen ganz deutlich, dass Jugendliche ihre Schmerzen aus unterschiedlichen Gründen zu einem großen Teil akzeptieren und für sich behalten. Dabei erzeugen ständig wiederkehrende Kopfschmerzen insbesondere bei Jugendlichen einen großen Leidensdruck – das wird sowohl von Eltern als auch von Lehrern häufig unterschätzt. Jugendlicher Kopfschmerz und Migräne sind ein Problem, dem wir mehr Aufmerksamkeit widmen sollten – nicht nur zu Hause, sondern besonders auch in der Schule.“

Dr. Christian Rauscher

ist Leiter der Neuropädiatrie der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Salzburger Landeskliniken – Universitätsklinikum Salzburg.

„Kopfschmerzen bei Jugendlichen sind oftmals als Warnsignal zu werten und ein ernst zu nehmendes Phänomen. Chronische Schmerzen haben oft keine Warnfunktion mehr, beeinträchtigen aber die Lebensqualität. Niemand lebt mit dauerhaften Schmerzen gut, es gilt über verschiedene Schmerzarten und deren Ursachen aufzuklären. Eltern und Erziehungsberechtigte sollen erfahren, welche Behandlungsmöglichkeiten es auch speziell für Jugendliche gibt, wie man Schmerzen vorbeugen kann und welche Maßnahme bei welcher Schmerzart angewendet werden kann, wenn natürliche Ansätze nicht ausreichend wirksam sind.“

Dr. Gernot Luthringshausen

ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und neurologische Intensivmedizin, Pastpräsident der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG), Vorstandsmitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) und hat eine Privatpraxis mit Schwerpunkt Kopfschmerz-Migräne in Salzburg.

„Ständig wiederkehrende Kopfschmerzen sind ein ernst zu nehmendes Problem, denn sie erzeugen insbesondere bei Jugendlichen einen großen Leidensdruck und beeinträchtigen deren Lebensqualität signifikant – das wird sowohl von Eltern als auch von Lehrern häufig unterschätzt. Die Kopfschmerzen können zu wiederholtem Schulausfall, mangelndem Selbstbewusstsein und zur Entwicklung chronischer Schmerzen führen.“